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JAHRESRÜCKBLICK 2020

Wir können’s kaum glauben, wie schnell dieses Jahr doch rumging. Jetzt sind wir schon am Ende diesen Jahres angelangt, und können alles nochmal Revue passieren lassen.

Wir erinnern uns: Anfang des Jahres machte uns die damalige Situation der Pandemie einen Strich durch die Rechnung: Unser Flug in unser Tierheim nach Rumänien wurde gestrichen, worüber wir sehr traurig waren. Wir hatten dadurch keine Möglichkeit mehr, unsere Hunde persönlich kennen zu lernen. Dies war mitsamt anderer Faktoren auch der Grund, weshalb wir uns im Laufe des Jahres dazu entschlossen, nicht mehr über Kartei, sondern ausschließlich über Pflegestellen zu vermitteln. So konnten wir sichere, aussagekräftigere und detaillierte Profile von den jeweilige Hunden vor der festen Vermittlung bzw. Adoption erstellen. Damit wird sichergestellt, dass der jeweilige Hund auch zu den Interessenten passt und treffend beschrieben wird! Dies hat zudem den Vorteil, dass die Hunde auf Pflegestellen vor der Vermittlung auch von deutschen Tierärzten gründlich untersucht werden können. Außerdem ist es uns so möglich, die Anzahl der Vermittlungen selbst zu bestimmen, um eine Anfrage ausgiebig zu bearbeiten.

Wir bieten auch weiterhin „vereinsfremden“, also externen Hunden, die bereits in Deutschland wohnen, sogenannte Vermittlungshilfe. Durch das neue Konzept der „Vermittlung auf Anfrage“ ist es uns unter anderem auch möglich, weitere Tierschutzvereine aber auch Privatpersonen zu unterstützen und zu entlasten und Hunde als „Wanderpokale“ auf diversen Plattformen zu reduzieren.

Für die von uns vermittelten Hunde stehen wir selbstverständlich jederzeit unterstützend und beratend zur Seite.

Als Premiere durften endlich auch zwei Hunde aus Malta durch unseren Verein Ende November einreisen und „deutsche“ Luft schnuppern. Wir arbeiten weiterhin mit Malta und konnten dieses Jahr sogar noch drei Hunde vom dortigen Tierheim hierher vermitteln.

Wir hatten auch die ein oder andere spezielle Anfrage. Nach langer Suche fanden wir nämlich einen Hund in Ungarn, der sich dafür eignen sollte, zum Therapiehund ausgebildet zu werden. Sie wurde hier trainiert und genießt jetzt ihr neues Leben und ihre neue Aufgabe bei ihrer Adoptivfamilie in Bergisch Gladbach.

Insgesamt haben wir dieses Jahr 126 Hunde vermittelt, worauf wir mehr als stolz sind! Das ist fast das mehr als das doppelte der von uns vermittelten Hunde letztes Jahr.

Wir haben uns bisher jedes Jahr exponentiell gesteigert und unser Kreis ist -dank euch- in diesem Jahr um einiges an Vereinshunden, Pflegestellen und Unterstützern gewachsen!

Schlussendlich feierte unser Verein noch dazu Anfang Dezember sein dreijähriges Bestehen. Wir können es glauben, wie weit wir innerhalb dieser kurzen Zeit gekommen sind!

An dieser Stelle daher ein großes DANKE, dass es euch gibt!

Wir freuen uns auf die weiterhin so erfolgreiche und harmonische Zusammenarbeit im neuen Jahr.

Euer Team vom Tierschutzverein Maoland e.V.

12/20 Ankunft aus Malta - die Premiere

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Am Montag, den 21.12.20 durften wir zwei Hunde von Frankfurter Flughafen abholen. Wir waren ganz aufgeregt! Bisher kamen alle unsere Hunde nur per Transporte zu uns nach Deutschland.

Aufgrund der aktuellen Lage dürfen Passagiere nicht fliegen, dafür aber Hunde! Unser Glück!

Insgesamt verbrachten wir 4h am Flughafen, es mussten einige Papiere ausgefüllt, Stations- und Frachtkosten bezahlt, mehrmals der Flughafen an verschiedenen Orten angefahren und die Hunde vom Zoll untersucht werden. Umso glücklicher waren wir dann, als wir die zwei Fellnasen endlich bei uns hatten!

Beide Tiere stammen aus dem Tierheim in Malta „Association for Abandoned Animals“. Wir kennen das Tierheim und die Tiere persönlich, da wir es nämlich letztes Jahr im Urlaub auf Malta zufällig entdeckt haben und begeistert waren!

Alvin wurde mit fünf anderen Chihuahuas aus einer Wohnung eines Vermehrers in Malta gerettet, die Zustände waren katastrophal. Er ist jetzt bei seiner Pflegestelle in Karlsruhe und wird auf das Leben bei einer Familie vorbereitet. Seine Pflegestelle Helen hat bereits Kimba von uns aus Rumänien adoptiert.

Alvin ist noch sehr ängstlich, wir gehen davon aus dass er kaum soziale Kontakte hatte und kein Tageslicht sehen durfte. Er lernt jeden Tag dazu, v.a. dass Berührungen was ganz tolles sind

Dino ist wohl in einer Familie aufgewachsen, die ihn aber irgendwann mit seinen sieben Monaten auf die Straße aussetzte. Uns kontaktierte eine vierköpfige Familie aus Heilbronn, die schon länger auf der Suche nach einem Hund war. Bei Dino machte es KLICK und sie beschlossen, ihn zu sich zu holen. Trotz weniger bis gar keiner Hundeerfahrung ließen sie sich auf das Abenteuer Hund aus dem Ausland ein! Sie werden weiterhin von uns betreut und haben einen festen Ansprechpartner, worüber sie sehr froh sind, da sie sich fast für einen Hund vom Züchter entschieden hatten. Dino macht sich ganz prächtig, als ob er schon immer dort gewohnt hätte.

Vielen Dank für die Unterstützung an unsere treue Helen

Euer Team vom Tierschutzverein Maoland e.V

Tierheimbesuch November 2019 

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EINE EREIGNISREICHE WOCHE IN RUMÄNIEN LIEGT HINTER UNS.

Viele Welpen mit Müttern auf der Straße, unter Rudeln von unkastrierten Hunden. Anwohner die sich weigern, ihre freilaufenden unkastrierten Hunde kostenlos kastrieren zu lassen und noch Vieles mehr. Wir haben die Tötungsstation in Constanta besucht, einer der schlimmsten Orte die man sich nur vorstellen kann...
Hier wurde uns erzählt man töte die Hunde nicht sondern versuche es mit Vermittlungen. Leere Worte wenn man zusieht wie etliche Gerippe aus Hunden in den letzten Ecken kauern, zu schwach um aufzustehen.
Wenn man Welpen sieht, die schwach und krank sind...
Zu wissen, dass das eine Einrichtung der Behörden ist, die die Hunde dort so quälen und misshandeln. Man spart an Futter und wenn diese armen Seelen verhungern erspart man sich die Euthanasie. Es macht so fassungslos und unendlich traurig, wie man so herzlos sein kann! Zu wissen, man kann nicht helfen!

Es sind Einstellungen von Menschen gegenüber dem "besten Freund" des Menschen, die man sich in so einem fortschrittlichen Land wie Deutschland niemals vorstellen könnte! Besonders schockiert hat mich dieser eine Rüde, der uns von einem lieben Menschen gebracht wurde:
Er wurde mit einer Drahtschlinge am Hinterlauf kopfüber an einen Baum gehangen, um ihn dort elendig und unter Schmerzen sterben zu lassen. Zum Glück wurde er noch rechzeitig gefunden, aber keine Seltenheit, wie wir erfahren mussten. Er befindet sich im Tierheim und wird tierärztlich versorgt. Er hat aktuell große Angst vor Menschen und verkriecht sich in der Ecke seiner Box.

Doch wir konnten auch viele positive Dinge bewirken und miterleben! Die Kastrationskampagne mit 44 Tieren (10 Rüden, 18 Katzen, 16 Hündinnen) war ein voller Erfolg! Viele nette Menschen unterstützen uns bei unserem Vorhaben und bewiesen, dass es auch einige tierliebe Menschen in diesem Land gibt.

Wir waren mit manchen Hunden spazieren, die zuvor, jahrelang nie das Tierheim verlassen durften. Wir ließen Hunde und Welpen in den großen Freilauf, in dem sie rennen und toben durften und wir schenkten den Hunden nie erfahrene Liebe und Zuneigung. Es waren ereignisreiche, aufwühlende und emotionale Tage, die uns gezeigt haben wie wichtig der Auslandstierschutz ist!

WIR LADEN ALLE DAZU EIN, UNS BEIM NÄCHSTEN MAL ZU BEGLEITEN!

Für Alle, die uns anderweitig unterstützen möchten, werdet Pflegestellen für diese wundervollen Hunde, adoptiert, oder spendet für die Kastrationskampagnen, die ein wichtiger Schritt sind um diesem Leid ein Ende zu setzen!

03/19 Ein eigenes auto für das tierheim

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WIR HABEN LANGE GESPART, UM ZU ERREICHEN WAS WIRKLICH WICHTIG IST: EIN AUTO FÜR DAS TIERHEIM UND DIE HUNDE!

Schon zu lange ist Marinela auf unfreundliche, dubiose Menschen angewiesen die die Hunde zu den Transporten und zu Tierarztbesuchen fahren. Damit ist jetzt Schluss!

Rasante Fahrten im Auto, die den Hunden nicht gut tun, überteuerte Transporte zum Tierarzt gehören endlich der Vergangenheit an. Das neue Auto für Marinela war eine gelungene Überraschung! Nun kann sich Marinela endlich vernünftige Fahrer aussuchen, die die Hunde gut behandeln und einen angemessenen Preis für die Fahrten verlangen, denn sie selbst hat leider keinen Führerschein. Es war ein lang ersehnter, nie für möglich gehaltener Traum von Marinela, ein eigenes Auto zu besitzen um unabhängiger zu werden. In Deutschland gekauft, haben wir es voll mit Spenden zu ihr gebracht.

DANKE AN ALLE, DIE DIE HUNDE, UNS UND MARINELA UNTERSTÜTZEN!

09/18 VON MADEN ZERFRESSEN

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Die vielen Fliegen machen gerade jetzt im Sommer den Hunden sehr zu schaffen...

Sie sind ausgesprochen aggressiv und fressen vor allem die Ohren blutig, sodass teilweise offene Wunden entstehen welche wiederum noch mehr Fliegen anziehen.

Einen Hund hat es dabei besonders schlimm erwischt. Glücklicherweise entdeckten wir, dass einer der Hunde, am linken Ohr ein besonders tiefes Loch hatte. Dies war stark entzündet und im Laufe der Behandlung zogen wir über 30 sattgefressene Maden heraus. Diese waren schon am Anfang von Außen sichtbar.

Die Wunde wurde von Marinella  und uns versorgt und dem Hund geht es zum Glück wieder deutlich besser. Marinela hat ab sofort ein besonders wachsames Auge auf ihn.

08/18 Umweltreize trainieren

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Bei unserem Tierheim-Besuch im August 2018 konnten wir unter anderem den Abenteuerspielplatz für die Welpen und die erwachsenen Hunde fertigstellen. Viele verschiedene Reize bieten den Hunden jetzt etwas Abwechslung und Spaß vom tristen Tierheimalltag.

Der Spielplatz wurde sofort ausgiebig getestet und von Jung und Älter für sehr gut befunden..

DANKE AN ALLE, DIE UNS DIESES PROJEKT ERMÖGLICHT HABEN, FINANZIELL ABER AUCH TATKRÄFTIG MIT IHREM EINSATZ VOR ORT!